Amalfi, nach dem die ganze “göttliche Küstenlandschaft„ benannt ist, kann als eines der berühmtesten Touristenzentren Kampaniens und ganz Süditaliens bezeichnet werden. Es verdankt seinen Ruhm der landschaftlichen Schönheit, der klaren See mit einer einzigartigen Farbe, dem milden Klima, aber auch den hochentwickelten Fremdenverkehrseinrichtungen. Ebenso ruhmreich ist aber auch die Vergangenheit Amalfis: War es doch die älteste der Seerepubliken, die erste, die sich behaupten konnte.
“Wenn es das Paradies auf Erden gibt, dann gehört Damaskus ohne Zweifel dazu, und wenn das Paradies im Himmel liegt, dann ist Damaskus sein irdisches Gegenstück”, schrieb der andalusische Reisende Anfang des 12. Jahrhunderts. Damaskus, der Name klingt schon in den Ohren nach Verzauberung, nach Märchenland. So haben die Dichter auch die syrische Stadt gepriesen: als die Geheimnisvolle, die Lebendige, die Mutter aller Städte, die Perle des mittleren Ostens. In einer der größten und fruchtbarsten Oasen Vorderasiens gelegen, zieht der Ort seit Jahrtausenden die Menschen magisch an. Das hat die Metropole am Fusse des Berges Qassyun zu einer der ältesten Städte der Menschheitskultur gemacht. Damaskus, schillernd wie die vielen Völker, die sich hier niederließen, heilig wie die großen Religionen, die hier aufeinander treffen, betriebsam und nimmermüde das Handelszentrum, die Schnittstelle zwischen Ost und West. Seit vier tausend Jahren eine kontinuierliche Stadtgeschichte, die heute genauso dynamisch ist wie zu Zeiten der Pharaonen, der Römer, der Omajjaden, der christlichen wie islamischen Bekehrung.
Auf der Suche nach dem Geheimnis des Bernsteins. Dietmar Schumann unterwegs auf der Bernsteinroute. Seit Jahrhunderten wird an den Stränden der Ostsee Bernstein gefunden. In Koenigsberg und Danzig wurden aus dem “Gold der Ostsee” schon im Mittelalter kunstvolle Truhen, Gebetsketten, Pfeifen und Schmuck gefertigt und in alle Welt verkauft. In der DDR war Ribnitz-Damgarten, ein Staedtchen nicht weit von Rostock, das Zentrum der Bernsteinindustrie. Doch woher kam der Bernstein, der im VEB Ostseeschmuck verarbeitet wurde? Die Dokumentation führt den Zuschauer vom mitteldeutschen Bitterfeld bis nach St. Petersburg in das bekannte Bernsteinzimmer.
Die Mehrheit der Klimaforscher geht davon aus, dass die Erderwärmung ihren Grund in einem höheren Eintrag von Treibhausgasen hat. Was können wir tun, um die Katastrophe zu verhindern? Seit dem Jahr 2005 werden auf der Energiebörse in Leipzig CO2-Zertifikate oder Verschmutzungsrechte gehandelt. Beim Klimagipfel in Bonn legten die Regierungen fest, dass das Kohlendioxid nach marktwirtschaftlichen Regeln reduziert werden soll. Derzeit versuchen über 61 europäische Forschungsinstitute grundlegendes Wissen über den Kohlenstoffkreislauf zu schaffen: Durch ihren Stoffwechsel binden Pflanzen Kohlendioxid und entziehen es so der Atmosphäre. Wenn sie absterben wird das CO2 wieder freigesetzt. Unklar ist, welche Vegetation wie viel Kohlendioxid bindet.
Alle reden vom Klima – wir auch, sagen die Forscher an Bord der Merian, allerdings nicht über so kurze Zeiträume wie der IPCC–Report der Uno, der so viel Wirbel, geradezu Hysterie, ausgelöst hat, weil er dramatisch auf die Erwärmung im Laufe der letzten hundert Jahre hinweist. Die Wissenschaftler an Bord der Merian denken in anderen Zeiträumen, weisen darauf hin, dass wir uns eben zur Zeit in einer Erwärmungsphase befinden und die wäre gekommen, unabhängig vom Einfluss des Menschen.