Der erste Teil der Dokumentationsreihe - Wasser für Nahrung - zeigt die Bereiche in denen der Mensch auf Wasser angewiesen ist, aber auch die Auswirkungen, durch einen unbedachten Umgang mit dem Wasser, auf die Natur. Fallende Wasserspiegel, vertrocknete Felder und fehlender Regen sind nur einige der Probleme. Am Beispiel Kuba wird aber auch deutlich, dass es alternativen gibt.
Teil 2 - Wasser für die Metropolen - zeigt dass nicht nur für unsere Landwirtschaft und die Versorgung vor Vieh Wasser benötigt wird. Im zweiten Teil der Dokureihe werden die Probleme der Wasserversorgung in den Metropolenstädten gezeigt. Meisst sind es die Menschen, die in den Aussenbezirken der Megastädte wohnen, die am stärksten von der Versorgungsmisere betroffen sind. In Lagos beteutet der Zugang zu einem Brunnen bereits, dass man zur Mittelschicht gehört. Nur etwa ein Viertel der Einwohner haben einen Anschluss ans Wassernetz. Die Stadt Mexico City mit ihrem 12000km Rohrsystem verliert durch ca 200 Rohrbrüche täglich, etwa die Menge an Wasser, die ein kleiner Fluss fürht.
Im Teil 3 der Dokureihe - Das Geschäft mit dem Wasser - wird sehr ernüchternd gezeigt, dass selbst die Versorgung mit Wasser, dem Grundbedürfnis schlechthin, mehr und mehr dem Markt zum Opfer fällt. Längst haben private Wasserversorger und hohe Politiker das Problem erkannt. Die Privatisierung der Wasserversorgung, so scheint es, könnte viele der Probleme lösen. Doch wie am Beispiel Bolivien klar wird, muss diese Massnahme gut durchdacht werden. Peter H. Gleick vom Pacific Institute in Oakland stellt ganz klar fest, dass jedem Menschen ein Recht auf die Menge Wasser zugesprochen werden muss, die er zum Überleben braucht. Das ist jedoch nicht die allgemeine Meinung, wie an der Aussage ‘Menschen die glauben man sollte ein Recht auf Wasser haben verkennen, dass sauberes Wasser ein Gut ist, das Weltweit knapp ist’ klar wird.
Der letzte Teil der Dokureihe behandelt Die Zukunft des Wassers unserer Erde. Unsere eigene Zukunft hängt schliesslich unmittelbar davon ab. Was dies für einige Menschen heute bereits bedeutet zeigt das Beispiel einer Brasilianischen Familie, die täglich mehrere Stunden unterwegs ist, nur um Wasser zu bekommen. Die Prognose der Vereinten Nationen besagt, dass es bis zur Mitte des 21ten Jahrhunderts bis zu 7 Millionen Menschen an Wasser mangeln wird. Die gute Nachricht ist, dass wir die Entwicklung selbst in der Hand haben. Südafrika zeigt, dass es auch anders geht und erhält für seine Bemühungen und Vorbildfunktion sogar Preise. Auch der fünfte Teil der Dokumentation ist sehr gelungen und absolut sehenswert.